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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate von Adolf Glaßbrenner
* 27.03.1810   - † 25.09.1876
 deutscher Journalist und volkstümlicher Schriftsteller,
bedeutendster Vertreter der Berliner Volksliteratur

An Deutschlands baldiger 1heit
Da 2fle ich noch sehr,
Ick jebe keinen 3er
4 diese Hoffnung her.

 
Die Könige sind allerdings von Gottes Gnaden, denn wäre Gott ihnen nicht gnädig, hätte er sie, die ihm so entgegenarbeiten, gewiß längst zum Teufel gejagt. Und es fragt sich noch sehr, ob dieser sie gern behielte. Unter „Könige“ verstehe ich übrigens nicht Menschen auf einem Throne, wie z. b. Joseph II.
 

Die Raupe

Die Raupe auf dem Baume saß
Und von der Kron' die Blätter fraß.
Sie war im bunten Kleide,
Als wie von Samt und Seide,
Ein Staatsminister ging vorbei,
Der sah das Tier und rief: "Ei, ei!
Wie konnt es dir gelingen?
's geht nicht zu mit rechten Dingen!
Du unbegreiflich dummes Tier!
Ich wund're mich, drum sage mir:
Wie hast du's unternommen
Und bist so hoch gekommen?"
Und als die Raupe blieb nicht stumm,
Da wurd' er rot und dreht sich um.
Die Raupe hat gesprochen:
"Mein Freund, ich bin gekrochen!"

 

Halte nicht zurück die Meinung!

Halte nicht zurück die Meinung!
Aus dem Herzen in die Welt!
Lass getrost in die Erscheinung
Treten, was dir wohlgefällt.
Strafe kühn das Geistig-Hohle!

Mach dich zu der Wahrheit Hort!
Alles dient dem Staat zum Wohle,
Und bei uns heißt die Parole:
Licht und Luft dem freien Wort!

 

Es ist die höchste Eisenbahn!

 

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