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Zitate
von Adolphe Thiers
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16.04.1797 - † 03.09.1877
war ein französischer Politiker und Historiker
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Das ist
das traurige Geschick des Menschen, der sich einmal ins Böse
eingelassen, daß er nicht mehr still stehen kann. Sobald ein
Zweifel in ihm auftaucht über die Natur seiner Taten, sobald
er gewahrt, daß er Fehltritte tut, stürzt er
vorwärts, anstatt umzukehren, als wolle er sich selbst
betäuben und das Licht der Erkenntnis, das auf ihn eindringt,
fernhalten. Um stillzustehen, müßte er sich
beruhigen, sich prüfen und ein erschreckendes Urteil
über sich selbst sprechen, zu dem kein Mensch jemals den Mut
besaß.
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Die Kunst
des Regierens besteht im Versüßen bitterer Pillen.
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Ich bin niemals ein
Anhänger des Friedens um jeden Preis gewesen und werde nie
Anhänger des Kriegs um jeden Preis sein.
Das war einstmals die Art und Weise, sich in Gunst zu setzen - heute
gilt eine andere.
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Seit jener
Zeit, in welcher Tacitus ihn den Schandtaten der Kaiser Beifall
klatschen sah, ist der gemeine Pöbel nicht anders geworden.
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Der
König herrscht, aber regiert nicht.
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Das
Gefühl der Gleichheit liegt bei den Menschen lange erstickt
darnieder, aber wenn es erwacht, wird es zur stürmischen Kraft.
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