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Zitate
von Basilius von Caesarea
* um 330 -
† 01.01.379
war als Asket, Bischof und Kirchenlehrer
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In seiner
Güte schuf Gott das Nützliche,
in seiner Weisheit das
Schöne,
in seiner Macht das Große.
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Jedem,
der an den Herrn glaubt, steht ein Engel zur Seite, wenn wir ihn nicht
durch unsere bösen Werke vertreiben. Der Engel behütet dich
von allen Seiten und läßt nichts unbeschützt.
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Sehnsucht
ist das Los des Geistes,
der einmal Gottes Schönheit geschaut
hat.
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Der
Neid ist die Betrübnis über das Wohlergehen des
Nächsten,
daher verlassen weder Kummer noch Missmut den
Neidischen.
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Verleumdung
schadet auf einmal dreien:
dem, von dem man Böses sagt, dem,
welchem man es sagt,
und am meisten dem, der es sagt.
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Wenn
du mich gern hast, schreibe mir; ich bitte dich darum.
Wenn du etwas
gegen mich hast, schreibe mir trotzdem, überwinde deinen Groll.
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Dem
Hungernden gehört das Brot, das du
zurückhältst,
dem Nackten das Kleidungsstück, das du im Schrank verwahrst,
dem Barfüßigen der Schuh, der bei dir
verfault,
dem Bedürftigen das Silber, das du vergraben hast.
Du tust also vielen Unrecht, denen du hättest helfen
können.
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Wenn
du aber die menschlichen Dinge mit Vernunft betrachtest und auf das
wirklich Gute, Lobenswerte und Bleibende siehst, dann wirst du weit
davon entfernt sein, auch nur etwas von den begehrenswerten und
irdischen Dingen für glückselig und beneidenswert zu
halten.
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Das
Brot, das ihr verderben laßt,
ist das Brot der Hungernden.
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Wie soll man in der Abgeschiedenheit seine Fehler kennenlernen?
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Sehnsucht
ist das Los des Geistes,
der einmal Gottes Schönheit geschaut
hat.
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Ruhe
ist für die Seele der Anfang der Reinigung.
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Wir
haben Geist und Vernunft und können Gott erkennen.
Und wenn
wir aufmerksam die Schönheit der Schöpfung
betrachten,
so lesen wir in ihr die große, allumfassende
Vorsehung und Weisheit Gottes.
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Keine
Leidenschaft ist für die Seele des Menschen verderblicher als
der Neid, der zwar andere sehr wenig betrübt, aber
für den, der damit behaftet ist, das
größte, eigentlich das Grundübel ist. Denn
wie der Rost das Eisen, so verzehrt der Neid die Seele, die mit ihm
behaftet ist.
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Neid
schadet am meisten dem, der ihn hegt, anderen gar wenig.
Gleich wie der
Rost das Eisen frißt, so frißt der Neid den Neider.
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Unbegreiflich
groß ist bei Tieren die gegenseitige Liebe zu den Eltern und
Jungen,
weil Gott, ihr Schöpfer, den Mangel an Vernunft durch
ein Übermaß sinnlicher Gefühle ersetzt hat.
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Der
Geist verteilt sich in die ganze Schöpfung,
teilt sich dem
einen so, dem anderen anders mit,
wird aber durch die Teilnahme anderer
nicht verringert.
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