|
Zitate
von Bhartrihari
* 6./7. Jh.
indischer Asket und Spruchdichter
|
Hier
kosen
sie, dort schaun sie hin,
den Dritten haben sie im Sinn,
und sie betrügen alle drei:
Das ist der Weiber Liebestreu.
|
|
Spenden,
Genießen,
Verlieren, das sind die drei Wege des Reichtums.
Wer nicht gibt, noch genießt, dem ist der dritte
gewiß.
|
|
Warum
irrst du o Herz umsonst umher? So ruhe doch
irgendwo aus! Wie alles sich von selbst gestaltet, so wird es, nicht
anders. Des
Vergangenen sollst du nicht gedenken und auch über das
Zukünftige dir keine
Gedanken machen: Genieße hier die Freuden, die unerwartet
kommen und gehen.
|
|
Ewig jung
ist
der Ruhm, den treffliche Dichter erringen, weder im Alter
geschwächt, weder im
Tode getilgt.
|
|
Leicht
ist zu
lenken der Tor und leichter mit Gründen der Weise,
aber den Halbwisser lenkt selber die Gottheit nicht mehr.
|
|
Die
Trägheit
ist des Menschen Feind,
die seinen Leib erschlafft,
die Arbeit ist sein bester Freund,
sie gibt ihm neue Kraft.
|
Seite
- 1 / 1 -
Text 1 bis 6 von 6
<<<
Startseite |
nach
oben | zum Menue >>>
|