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Zitate
von Bjørnstjerne Bjørnson
* 1832 - † 1910
norwegischer Dichter, Sohn eines Pfarrers
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Kein
irdisches Band ist ganz unser Eigen,
solange das Leid es nicht berührt hat.
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Es gibt
zwei
Arten von Büchern, - solche, die in den Menschen die Freude am
Leben, die
Sehnsucht nach dem Guten steigern, und solche, die das nicht tun; die
ersteren
sind gut, die anderen sind schlecht, so ausgezeichnet und genial sie
auch in
Einzelheiten sein mögen.
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Wir
müssen
unsern Lebensmut hüten, es ist unser höchster Schatz.
Gut essen, gut schlafen,
das Rechte tun, gute Menschen in unser Herz schließen und die
Zerstörungslust
der andern hindern, das erhält den Mut in uns.
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Willst du
Leben
erwecken, so stirb dafür! Das Christentum empfing sein Leben
durchs Kreuz. Das
Vaterland durch die Gefallenen. Keine Erneuerung, es sei denn durch den
Tod.
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Kein
irdisches
Band ist ganz unser Eigen,
solange das Leid es nicht berührt hat.
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Es ist
Sonne
genug,
es ist Acker genug,
hätten wir nur der Liebe genug!
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Das Leid
ist ein
Egoist. Für ihn sind keine anderen auf der Welt,
oder sie sind ihm im Weg.
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Ordentliche
Arbeit, daß die Religion ihren Acker fände, sie
gedeiht nicht beim Faulenzen.
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Wenn das
wahr
ist, was die Christen bekennen,
wie können sie denn so langweilig davon reden?
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Das Leid
muß in
dem aufgehen, was weiter will.
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