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Caroline
von Böhmer-Schlegel-Schelling
* 02.09.1763 - † 07.09.1809
war eine deutsche Schriftstellerin
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Gedichte
sind Balsam auf Unstillbares im Leben.
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Mir ist
jede Stunde wohl gewesen,
wo mir wohl sein konnte.
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Entfernung
ist das Grab der Liebe –
Nähe und
Gegenwart ihre Nahrung.
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Naht dir
ein Mensch mit rußigem Gesicht,
mit schwieligen und
arbeitsstarken Händen,
von dem darfst du dich nicht verachtend
wenden,
denn Arbeit, Freund, die schändet nicht.
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Wir
wären elend, wen nicht aus Kleinigkeiten unsere
Glückseligkeit zusammengesetzt wäre,
deren Summe
eitel ist, aber die im einzelnen doch fähig ist, uns ganz zu
beschäftigen.
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Wünsche
hören auf, bescheiden zu sein, wenn in ihrer
Erfüllung unsre Glückseligkeit liegt -
auf Wunder
rechnet man nicht, wenn man sich fähig fühlt, Wunder
zu tun.
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Wie
zerrissen sieht es in der Welt aus –
welche Unsumme von
Elend, von vernichtetem Wohlstand, Schlechtigkeit –
welch
gänzlicher Mangel an der gemeinsten Sicherheit.
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Nicht auf
den Knien darfst du flehen
Zu denen, die dir sollen Gunst erzeigen!
Vor
Gott allein darfst du die Knie beugen,
Im Menschen sollst du nur den
Menschen sehen.
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Bei dem
Sprechen kommt alleweil meistens so wenig Geist zum Vorschein,
daß
man sich an das Gedruckte halten muß.
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Jeder
angenehme Augenblick hat Wert für mich -
Glückseligkeit
besteht nur in Augenblicken.
Ich wurde glücklich, da ich das
lernte.
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