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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate von Friedrich Christoph Dahlmann
* 13.05.1785  - † 05.12.1860
deutscher Historiker und Staatsmann

 Vor allem fahren wir fort, an die Sonne zu glauben, wie dicht auch das Gewölke sein möge, das sie unsern schwachen Augen verbirgt.

 

Bei allen menschlichen Unternehmungen ist,
wenn man über den Zweck einig ist, die Ausführbarkeit das zweite.

 

Die Krankheit ehrlicher Männer ist, sich für unentbehrlich zu halten.

  

Die Ehe ist so heilig, daß es kaum ein Volk gibt, bei dem sich nicht um ihretwillen die bürgerliche Gemeinde zugleich zur kirchlichen gestaltete, die den höheren Segen für sie herbeiruft.

  

ede Staatsform ist am Ende den Staatssitten untertan.

 

Wir Menschen bedürfen zu unserem Wachstum nicht bloß der Freiheit für die Wahrheit,
sondern auch der zum Irren.

 

Unser Glaube an den geistigen Vorzug der reinen, ungemischten Bevölkerung
ist ein wertloser Aberglaube. Schon Attika und Rom widerlegen ihn.

 

Es lehrt die Erfahrung, daß viele Menschen gemeiniglich gewisse Mittelwege einschlagen,
damit nicht durch ihre Hartnäckigeit das Heil des Ganzen aufs Spiel gesetzt werde.

 

Jede Revolution ist nicht bloß das Zeugnis eines ungeheuren Mißgeschicks,
welches den Staat betroffen hat, und einer keineswegs bloß einseitigen Verschuldung,
sondern selbst ein Mißgeschick, selbst schuldbelastet.

  

Die Ursachen der Übel werden meist ungerner vernommen, als die Übel selbst.

  

Bei allen menschlichen Unternehmungen ist, wenn man über den Zweck einig ist,
die Ausführbarkeit das zweite.

 

Die Erziehung umfaßt den ganzen, auch den körperlichen Menschen.
Es ist gefährlich, die Seele zu üben und nicht zugleich den Leib.

 

Man muß mit sich selber in Frieden sein, um es mit anderen sein zu können,
man muß nicht damit anfangen, daß man kein Blut, sondern daß man kein Unrecht sehen kann.
Oft hat eine Feder blutlos mehr gemordet, als eine Schlacht.

  

Die einfachste Lehre von allem, daß man die Parteien nicht nach ihren gepriesenen Zwecken,
sondern nach ihren Mitteln zu würdigen habe, bleibt ohne Anhänger.

  

Bei allen Völkern, die es zu etwas Großem in der Welt gebracht,
hat man nicht die Gelehrten zuerst genannt, sondern diejenigen,
welche ein reiches Wissen in vaterländischen Tugenden ausprägten.

 

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