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Zitate
von Georg Friedrich Daumer
* 1800 - † 1875
deutscher Schriftsteller und Religionsphilosoph
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Drei
Dinge
kehren nie:
Der Pfeil, der abgeschossen,
Das ausgesprochene Wort,
Die Tage, die verflossen.
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Manch
eine böse
Pest
Dampft giftig aus der Lunge;
Wie blanke Beile hau'n,
So haut die böse Zunge.
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So stehn
wir,
ich und meine Weide,
so leider miteinander beide:
Nie kann ich ihr was tun zu Liebe,
nie kann sie mir was tun zu Leide.
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Nicht
vor des Toren
Verpichten Ohren
Sprich deine Sprüche;
Sie sind verloren!
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Schön
stehet
dem Reichen Demut,
Im Angesicht der Armen;
Schön stehet dem Armen Stolz
Im Angesicht des Reichen.
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Der
Verzweifelte
Nicht mehr zu dir zu gehen,
Beschloss ich und beschwor ich,
Und gehe jeden Abend,
Denn jede Kraft und jeden Halt verlor ich.
Ich möchte nicht mehr leben,
Möcht augenblicks verderben,
Und möchte doch auch leben
Für dich, mit dir, und nimmer, nimmer sterben.
Ach rede, sprich ein Wort nur,
Ein einziges, ein klares,
Gib Leben oder Tod mir,
Nur dein Gefühl enthüllle mir, dein wahres!
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Verzicht',
o
Herz, auf Rettung,
Dich wagend in der Liebe Meer!
Denn tausend Nachen schwimmen
Zertrümmert am Gestad' umher!
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So stehn
wir,
ich und meine Weide,
so leider miteinander beide.
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