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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate von Hartmann von Aue
* 1170  - † 1215
schwäbischer Ritter, Epiker, Minnesänger
und Kreuzzugteilnehmer 1197

 Es ist in Wahrheit allzeit gut,
wenn einer gern das Rechte tut,
soll man ihm danken, wie's ihm gebührt,
auf daß er nicht Lieb' und Lust verliert.

 

Pfui über Eure Zunge,
Die alles Gute verschweigt
Und nur das Übelste sagt,
Das Euer Herz sich ausdenken kann.

 

Die Wunde schlug der Minne Hand, und mit diesen Wunden ist es so bewandt, man sagt, dass sie länger schmerzten, als die von Schwert oder Speer.

 

Kein größrer Schmerz konnte einer Frau auf dieser Welt geschehen: denn sie musste tot sehen den allerliebsten Mann, den Weib zur Liebe je gewann.

 

Wer andre hilft erlösen,
hilft auch sich selbst vom Bösen.

   

Auch fängt ja der den Streit nicht an,
der den ersten Streich getan:
wenn der andere ihn schweigend erträgt,
ist aller Hader beigelegt.

  

Ein einziger Becher Wein, Der gibt, das sei euch gesagt, Mehr große Worte und Tapferkeit ein Als vierzig und viere Mit Wasser oder mit Biere.

 

Das Kind, das da ist geschlagen, das muss wohl weinen und klagen.

 

Solange ein Mensch nicht zum Tode bestimmt ist, kann ihn schon ein kleiner Kunstgriff retten.

 

Ich warn´ euch beizeiten und ohne Hehl,
daß ihr nicht fallt in deren Fehl,
die im Hause müßig und verlegen
einrosten ihrer Frauen wegen.

 

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