|
Zitate
von Hartmann von Aue
* 1170 - † 1215
schwäbischer Ritter, Epiker, Minnesänger
und Kreuzzugteilnehmer 1197
|
Es
ist in
Wahrheit allzeit gut,
wenn einer gern das Rechte tut,
soll man ihm danken, wie's ihm gebührt,
auf daß er nicht Lieb' und Lust verliert.
|
|
Pfui
über Eure
Zunge,
Die alles Gute verschweigt
Und nur das Übelste sagt,
Das Euer Herz sich ausdenken kann.
|
|
Die Wunde
schlug der Minne Hand, und mit diesen Wunden ist es
so bewandt, man sagt, dass sie länger schmerzten, als die von
Schwert oder
Speer.
|
|
Kein
größrer Schmerz konnte einer Frau auf dieser Welt
geschehen: denn sie musste tot sehen den allerliebsten Mann, den Weib
zur Liebe
je gewann.
|
|
Wer andre
hilft
erlösen,
hilft auch sich selbst vom Bösen.
|
|
Auch
fängt ja
der den Streit nicht an,
der den ersten Streich getan:
wenn der andere ihn schweigend erträgt,
ist aller Hader beigelegt.
|
|
Ein
einziger Becher Wein, Der gibt, das sei euch gesagt, Mehr
große Worte und Tapferkeit ein Als vierzig und viere Mit
Wasser oder mit Biere.
|
|
Das Kind,
das da ist geschlagen, das muss wohl weinen und
klagen.
|
|
Solange
ein Mensch nicht zum Tode bestimmt ist, kann ihn schon
ein kleiner Kunstgriff retten.
|
|
Ich
warn´ euch
beizeiten und ohne Hehl,
daß ihr nicht fallt in deren Fehl,
die im Hause müßig und verlegen
einrosten ihrer Frauen wegen.
|
Seite
- 1 / 1 -
Text 1 bis 10 von 10
|