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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate von Honoré de Balzac
* 20.05.1799 - † 18.08.1850
franz. Schriftsteller

Liebe mag für primitive Naturen ein körperliches Bedürfnis darstellen.
Geistigen Menschen bedeutet sie das fesselndste Erlebnis der ganzen Schöpfung.

 

Sobald eine Frau aus einem Mann einen Esel gemacht hat,
redet sie ihm ein, er sei ein Löwe.

 

Freundschaft ist ein Zustand, der besteht, wenn jeder Freund glaubt,
dem anderen gegenüber eine leichte Überlegenheit zu haben.

 

Wer liebt, zweifelt an nichts oder an allem.

 

Die Erinnerungen verschönen das Leben,
aber das Vergessen allein macht es erträglich.

 

In Paris hat man eine gewisse Art, einen Menschen zu erledigen, indem man ihm sagt: Er hat ein gute Herz. Dieser Satz bedeutet ebenso viel wie: Der arme Junge ist dumm wie ein Rhinozeros.

 

Es ist ebenso absurd zu behaupten, ein Mann könne nicht ständig dieselbe Frau lieben,
wie zu behaupten, ein Geiger brauche mehrere Geigen, um ein Musikstück zu spielen.

 

Der Mann ist so beschaffen, dass er dem vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht,
aber dem unvernünftigsten Blick einer Frau erliegt.

 

Die Liebe ist der einzige Weg, auf dem selbst die Dummen zu einer gewissen Größe gelangen.

 

Verliebt sein ist nur ein außerordentlicher Fall von freiwilliger Blindheit.

 

Frau: ein gut gedeckter Tisch, den man vor und nach dem Mahl mit anderen Augen sieht.

 

Der Staat ist heute jedermann, und jedermann kümmert sich um niemanden.

 

Alle Frauen, selbst die einfältigsten, wissen eine List zu gebrauchen, um zu ihren Zweck zu gelangen.

 

Es ist leichter, Liebhaber als Ehemann zu sein, weil es schwerer ist,
alle Tage Geist zu haben, als von Zeit
zu Zeit eine hübsche Bemerkung zu machen.

 

Die Kritik gleicht einer Bürste. Bei allzu leichten Stoffen darf man sie nicht verwenden;
denn sonst bliebe nichts mehr übrig.

 

Die Ehe muss ständig gegen ein Gespenst ankämpfen,
gegen das Gespenst der Gewohnheit.

 

Das Unglück ist unser größter Lehrmeister.

 

Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung. 

 

Liebe ist so ungefährlich wie ein Löffel Salzsäure auf nüchternen Magen.

 

Gewisse Stubenhocker sind gewohnt, alles zu bezweifeln, weil sie nichts sehen.

 

Leider jedoch hat das gesprochene Wort, eine Waffe für den Nahkampf, nur unmittelbare Wirkung. Das Nachdenken tötet das Wort, wenn das Wort nicht über das Nachdenken triumphiert hat.

  

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