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Zitate
von Ida Boy-Ed
* 1852 - † 1928
deutsche Schriftstellerin
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Manche
Herzen gleichen kühlen und dunklen Kellern;
man muß tief hinabsteigen, um den
feurigen Wein heraufzuholen.
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Für
die Gefühle,
die über uns kommen, sind wir nicht verantwortlich,
wohl aber für die Folgen,
die wir aus ihnen entstehen lassen.
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Das
Bedeutende
mit dem Unbedeutenden flüchtig und
äußerlich verglichen, bringt oft den
Schein als Resultat, als sei das eine die Unrast und das andere die
Ruhe.
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Immer,
wenn Neugier oder Bevormundungssucht sich in die Angelegenheiten
anderer drängen,
nehmen sie die Maske der Freundschaft vor.
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Es gibt
Augenblicke, wo der Verstand das Wort, das von den Lippen geht,
zurückhalten
will, tadelt, ja verdammt, und wo unberechenbare, sekundenschnelle
Regung doch
den Mund zwingt, zu sprechen.
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Mit einem
eifersüchtigen
Mann haben Frauen immer Mitleid, mit einer eifersüchtigen Frau
niemals.
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In
Stunden, wo
wir keinen Halt finden,
suchen wir ihn außer oder über uns.
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Die
Regungen des Herzens sind oft unentwirrbar verwoben aus Schlechtem und
Gutem.
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Nicht
alle
Menschen, die nicht ohne einander leben können, verstehen es,
miteinander zu
leben.
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