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Zitate
von Jean Anthelme Brillat-Savarin
* 1755 - † 1826
französischer Schriftsteller, Jurist und Gastronom
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Beim
Bordeaux bedenkt, beim Burgunder bespricht, beim Champagner begeht man
Torheiten.
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Die
Fresser und
Säufer wissen nicht,
was essen und trinken heißt.
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Fünf
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bringen einen guten Salat zustande:
Ein Geizhals, der den Essig träufelt,
ein Verschwender, der das Öl gibt,
ein Weiser, der die Kräuter sammelt,
ein Narr, der sie durcheinander rüttelt,
ein Künstler, der den Salat serviert.
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Ein
echter
Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat,
kann sagen, auf welchem Bein es zu
schlafen pflegte.
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Diejenigen,
die vernünftig essen, sind zehn Jahre jünger als jene,
denen diese
Wissenschaft fremd ist.
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Sage mir,
was du
ißt,
und ich sage dir, wer du bist.
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Indem der
Schöpfer
dem Menschen die Verpflichtung auferlegt, zu essen, um zu leben, ladet
er ihn
durch den Appetit ein und belohnt ihn durch den Genuß.
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Das allzu
lange
Warten auf einen säumigen Gast ist ein Mangel an
Rücksicht auf die anwesenden
Gäste.
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Der Koch
kann
gebildet werden, der Bratkünstler wird geboren.
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Die
Entdeckung
eines neuen Gerichts ist für das Glück der Menschheit
von größerem Nutzen
als die Entdeckung eines neuen Gestirns.
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Welch
Vergnügen,
einen guten Appetit zu haben, wenn man gewiß ist,
ein vortreffliches Mahl zu
bekommen.
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Die
Gastronomie beherrscht das ganze Leben, denn die Tränen des
Neugeborenen
verlangen die Brust einer Amme und der Sterbende schlürft noch
hoffnungsvoll
den letzten Trank, den er, ach! nicht mehr verdauen soll.
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