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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate von Johann Caspar Bluntschli
* 07.03.1808 - † 21.10.1881
war ein Schweizer Rechtswissenschaftler und Politiker.

Der antike Satz, daß der Feind rechtlos sei,
wird von dem heutigen Völkerrecht als unmenschlich verworfen.
 

Die öffentliche Meinung urteilt ganz besonders rasch und keck ab über ungewöhnliche Menschen,
und doch ist nichts schwerer, als in der Seele ungewöhnlicher Menschen richtig zu lesen.

 
In jedem Augenblick die Richtung des Weltganges zu erkennen,
das Entwicklungsfähige herauszufühlen und zu fördern, und die Abwege zu vermeiden,
das ist die Hauptaufgabe des Politikers.
 

Die Gesetze sind nur der klarste und wirksamste Ausdruck,
aber keineswegs die einzige Quelle des Rechts.

 
Die meisten Menschen haben keine Grundsätze, sondern bloße Manieren.
Die Angewöhnung, nicht die Erziehung, hat sie gebildet.
 

Der Krieg wird zwischen Staaten geführt
und nicht unter uns mit den Privatpersonen.

 

Der Weg zur Wahrheit muß mit dem Zweifel beginnen,
und wenn manche in ihm den Teufel sehen,
so kann der wissenschaftliche Mann nicht zu Gott gelangen,
ohne zuvor mit diesem Teufel Bekanntschaft gemacht zu haben.

 

Es gibt im Leben des Staatsmanns Momente,
in denen er über die offene Bahn
des wohlgeordneten Rechtes hinausschreiten muß.
Nur darf er das nicht leichtsinnig tun.

 

Die Sprache der Gesetze soll die Juristen befriedigen
und der Nation verständlich sein.

 
Das ist gewiß: zuerst verführt man sich zuerst
und erst dann unterliegt man der Verführung anderer,
wenige Fälle ausgenommen.

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