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Zitate
von Johann Caspar Bluntschli
*
07.03.1808
- † 21.10.1881
war ein Schweizer Rechtswissenschaftler und Politiker.
Der
antike Satz, daß der Feind rechtlos sei,
wird von dem
heutigen Völkerrecht als unmenschlich verworfen. |
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Die
öffentliche Meinung urteilt ganz besonders rasch und keck ab
über ungewöhnliche Menschen,
und doch ist nichts
schwerer, als in der Seele ungewöhnlicher Menschen richtig zu
lesen.
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In
jedem Augenblick die Richtung des Weltganges zu erkennen,
das
Entwicklungsfähige herauszufühlen und zu
fördern, und die Abwege zu vermeiden,
das ist die Hauptaufgabe
des Politikers.
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Die
Gesetze sind nur der klarste und wirksamste Ausdruck,
aber keineswegs
die einzige Quelle des Rechts.
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Die
meisten Menschen haben keine Grundsätze, sondern
bloße Manieren.
Die Angewöhnung, nicht die
Erziehung, hat sie gebildet. |
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Der
Krieg wird zwischen Staaten geführt
und nicht unter uns mit
den Privatpersonen.
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Der
Weg zur Wahrheit muß mit dem Zweifel beginnen,
und wenn
manche in ihm den Teufel sehen,
so kann der wissenschaftliche Mann
nicht zu Gott gelangen,
ohne zuvor mit diesem Teufel Bekanntschaft
gemacht zu haben.
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Es
gibt im Leben des Staatsmanns Momente,
in denen er über die
offene Bahn
des wohlgeordneten Rechtes hinausschreiten muß.
Nur darf er das nicht leichtsinnig tun.
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Die
Sprache der Gesetze soll die Juristen befriedigen
und der Nation
verständlich sein.
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Das
ist gewiß: zuerst verführt man sich zuerst
und erst
dann unterliegt man der Verführung anderer,
wenige
Fälle ausgenommen. |
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