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Zitate
von Johannes Amos Comenius
* 1592 - † 1670
tschechischer Theologe und Pädagog
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Lehren
bedeutet ein Führen von einer bekannten Sache zu einer
unbekannten. Und das Führen
ist eine milde, sanfte Tätigkeit - keine gewaltsame, eine
liebenswürdige,
keine gehässige.
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Wer zur
Einigung
auffordert, muß die Interessen der Parteien verachten.
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Aber man
kann
zweifeln, ob es wohlgetan ist, alle Handlungen der Menschen durch eine
Kette von
Gesetzen fest zu umgrenzen, sodaß sie eine
Übertretung nicht mehr wagen.
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Die
Schule sei
keine Tretmühle, sondern ein heiterer Tummelplatz des Geistes.
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Was du
finden
willst, suche an seinem Platz; dich in dir selbst, die Welt in der
Welt, Gott in
Gott. Such alles mit dem dazu bestimmten Organ: die Welt mit dem Lichte
des
Verstandes, den Geist mit dem Lichte der Vernunft, Gott mit dem Lichte
des
Glaubens.
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Die
Strafe muß sein wie eine vom Arzt gereichte bittere Medizin.
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Wenn du
die
Beherrschung verlierst, bist du im Unrecht.
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Wenn
nur die Rechtsgelehrten den Dekalog praktisch lehren, und das
Christenvolk ihn
praktisch lernen wollte! Wie viele Labyrinthe würden uns
erspart bleiben!
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Kinder
können
leichter als alle anderen unterrichtet werden, da sie von
üblen Gewohnheiten
noch nicht besessen sind.
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Wer
als Mensch geboren ist, soll als Mensch zu leben lernen.
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