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Zitate
von Julie Burow
* 1806 - † 1868
deutsche Schriftstellerin
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ein
Mutterherz muß viel Schmerzen leiden, wenn ein Kind sich von
ihm losringt.
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Die
Menschheit
lebt fort, lebt ewig, fortschreitend in der Erkenntnis, sich ewig
veredelnd, und
jedes Individuum, das einen Teil des heiß erstrebten, schwer
erarbeiteten
Wissens zurückläßt, hat das Fortschreiten
des großen Ganzen der Menschheit
gefördert.
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Wer
arbeiten
kann und will, ist stets einigermaßen Herr seines Schicksals.
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Die Liebe
des
Sohnes zu seiner Mutter beeinträchtigt nie die Liebe des
Gatten zu seinem
Weibe, und ein grober Charakterfehler muß bei einer oder
beiden Frauen
obwalten, wenn sie aufeinander eifersüchtig werden
könnten.
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Das
Weltall, das
sich widerspiegelt in dem kleinen schwarzen Punkt unseres Augapfels,
wir nehmen
es auf in seiner ganzen Größe, in die
Unermeßlichkeit unseres Gedankens.
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Jedes
neue
Wissen, der Menschheit geschenkt, ist ein Stück
Unsterblichkeit, ein Stück
Ewigkeit, das wir der Menschheit und uns selbst sichern.
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Jedes
Ehepaar
ist ein Heiligtum, in dessen verschlossene Tiefen
niemals das Auge
eines Dritten
schauen darf.
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Von
innen, aus
dem reinen, liebevollen Herzen des Menschen muß seine
Christlichkeit stammen,
dann ist sie unabhängig von allen äußeren
Glaubensformen, dann beengt sie
kein konfessioneller Zwang, dann bedarf sie zu ihrer
äußerlichen Verklärung
nicht der Prachtwerke menschlicher Kunst.
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Einer
Mutter
wird's nicht schwer, zu wachen und für ihre Kinder zu
arbeiten, das hat unser
Herr Gott ihr schon ins Herz gegeben.
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Die
Abgeschiedenheit von der Welt ist es nicht, was das Glück
einer Ehe festigt,
sondern der ehrliche Wille der Gatten, der Wille, die gegenseitigen
Pflichten
treu zu erfüllen und das Glück in ihrer Liebe
festzuhalten.
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