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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate von Lü Buwei
* um 300 v. Chr. - † 236 oder 235 v. Chr.
war ein chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph.

Ein Weiser versteht es, die Menschen nach ihrer Menschlichkeit zu schätzen,
ein Mittlerer schätzt sie nach ihren Taten
und ein Untüchtiger schätzt sie nach ihren Geschenken.

 

Wenn man weiß, was wichtig und was unwichtig ist,
dann macht man in seinen Reden keinen Fehler.

 

Große Weisheit hat keine äußere Form.
Wertvolle Dinge können nicht rasch vollendet werden.
Edle Töne erklingen nur selten.

 

Der Himmel gibt eine Gelgenheit nicht zweimal.
Die Zeit verweilt nicht lang,
ein geschickter Arbeiter braucht seine Arbeit nicht zu wiederholen.
Es kommt alles auf den rechten Augenblick an.

 

Wer durch Betrug Gelingen erlangt, dessen Erfolg ist nicht von Dauer
und seine Siege verwandeln sich in Niederlagen.

 

Die Gegenwart ist im Verhältnis zur Vergangenheit Zukunft,
ebenso wie die Gegenwart der Zukunft gegenüber Vergangenheit ist.
Darum, wer die Gegenwart kennt, kann auch die Vergangenheit erkennen.
Wer die Vergangenheit erkennt, vermag auch die Zukunft zu erkennen.

 

Treu zu sein in einer Zeit da Ordnung herrscht ist leicht,
treu zu sein in einem verkehrten Geschlecht ist schwer.

 

Wer wahren Wert nicht kennt,
nimmt das Wichtige für unwichtig
und das Unwichtige für wichtig.

 

Jedes große Ziel, auch wenn es nicht erreicht wird,
bewirkt, dass wenigstens etwas erreicht wird.

 

Alle Belohnung muss bis zum Urheber gehen.
Wenn der Urheber belohnt wird,
so kann sich kein Fehler einschleichen.

 

Das Übel derer, die Fehler machen
ist, dass sie etwas nicht wissen
und doch denken, sie wissen es.

 

Auf jedes Ende folgt wieder ein Anfang,
auf jedes Äußerste folgt eine Wiederkehr.

 

Fließendes Wasser fault nicht,
die Türangeln rosten nicht;
das kommt von der Bewegung.

   

 Um das Kleine zu festigen, muss erst das Große gefestigt sein.
Um das Große in Ordnung zu bringen, muss erst das Kleine in Ordnung sein.

 

Es ist das Unglück der Unvernünftigen,
dass sie das, was nicht unvernünftig ist,
für unvernünftig halten.

 

Siegen ist nicht das Schwerste.
Den Sieg festhalten: darin liegt die Schwierigkeit.

 

Das Ich ist das Subjekt des Handelns, die Welt ist das Objekt des Handelns.
Wer unterscheiden kann, worauf es beim Handeln ankommt,
der erkennt das Wichtigere und das Unwichtigere.

 

Es gibt nicht nur einen Weg, den Menschen zu nützen,
man muss nur alles zu seiner Zeit tun.

 

Der Zorn eines Menschen
lässt sich besser aus seinen Kämpfen erschließen
als aus seinen Worten.

 

Das Herz muss in Harmonie und Ruhe sein,
dann erst wird es heiter.

 

Ein Weiser versteht es, die Menschen nach ihrer Menschlichkeit zu schätzen,
ein Mittlerer schätzt sie nach ihren Taten
und ein Untüchtiger schätzt sie nach ihren Geschenken.

 

Die Schwierigkeit einer Sache beruht nicht auf ihrer Größe,
sondern darauf, die Zeit zu erkennen.

 

Wenn die Arbeiten zu zahlreich sind,
so kann man sie nicht zustande bringen.

 

Der Friede entspringt aus der Gerechtigkeit.

 

Gut zu handeln ist schwer,
Gutes zu fordern ist leicht.

 

Wer reichlich zu belohnen versteht,
nach dem richten sich die Leute;
nach wem sich die Leute richten,
dem gelingt sein Werk.

 

Durch Gerechtigkeit kommt die Welt in Frieden.

 

Wer spät sät und früh erntet,
wer früh sät und spät erntet,
dessen Korn ist wenig und die Mühe bleibt vergeblich.

 

Nur für einen kranken Staat heißt die Medizin: Soldat.

 

Zehn gute Pferde zu bekommen ist nicht soviel
wie einen Pferdekenner zu bekommen.

 

Wem es gelingt, die richtige Gesinnung zu erlangen,
dem gelingt es, sich Gehör zu verschaffen.

 

Wenn man zu handeln versteht,
wird man etwas zustande bringen.

 

Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen.

 

Die Weisesten verstehen die Zukunft,
die weniger Weisen die Vergangenheit,
die noch weniger Weisen die Gegenwart.

 

Es genügt, die Musik eines Landes zu beobachten,
um seine Sitten zu kennen.

 

Je heftiger man nach etwas strebt,
desto weiter kommt man vom Ziele ab.

 

Wer sich nicht schämt, etwas nicht zu können,
und sich nicht ärgert, etwas nicht zu können,
der kommt voran.

 

Wenn der Verbote zu viel sind,
so werden sie nicht mehr beachtet.

  

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