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Zitate
von Nicolas Chamfort
* 6.04.1740 - † 13.04.1794
französischer Schriftsteller
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Jeder,
der lange in der Gesellschaft leben kann,
beweist mir nur, dass er nicht besonders feinfühlig ist.
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Der
verlorenste Tag aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.
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Man
sollte mehr handeln, weniger überlegen
und sich nicht andauernd selbst beim Leben
zuschauen.
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Falsche
Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen.
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Das
einzige, was Gott davon
abhält, eine zweite Sintflut zu schicken,
ist die Tatsache, dass die erste nutzlos war.
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Lernt
man die Leiden der Natur kennen, so verachtet
man den Tod,
lernt man die Leiden der Gesellschaft kennen, so verachtet man das
Leben.
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Der
Dummkopf beschäftigt sich mit der Vergangenheit,
der Narr mit
der Zukunft,
der Weise aber mit der Gegenwart.
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Die
Ehe kommt nach der Liebe wie der Rauch nach der Flamme.
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Das
vernünftigste und maßvollste Wort
in der Streitfrage
Ehe oder Zölibat lautet:
So oder so, du wirst es bereuen.
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Man
muß sich an zwei Dinge gewöhnen, um das Leben
erträglicher zu finden:
an schlechtes Wetter und die
Ungerechtigkeit der Menschen.
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Es
gibt gut eingekleidete Dummheiten,
wie es sehr gut angezogene
Dummköpfe gibt.
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Achtung
ist mehr als Beachtung,
Ansehen mehr als Ruf.
Ehre mehr als Ruhm.
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Takt ist der auf das Benehmen angewandte gute Geschmack.
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Die
Einbildungskraft, die Illusionen hervorbringt, ist wie ein Rosenstrauch,
der in jeder Jahreszeit Rosen erblühen läßt.
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Das
Ohr und der Geist kennen Wiederholungen, das Herz nicht.
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Durch
die Leidenschaften lebt der Mensch,
durch die Vernunft existiert er
bloß.
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Der
Maler verleiht der Gestalt Seele,
der Dichter dem Gefühl und
dem Gedanken Gestalt.
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Es
gibt Zeiten, wo die öffentliche Meinung die schlechteste aller
Meinungen ist.
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Das
Glück ist keine leichte Sache:
Es ist sehr schwer, es in uns,
und unmöglich, es anderswo zu finden.
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Menschen, die man nur halb kennt, kennt man gar nicht.
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Den
Zufall gibt die Vorsehung -
zum Zwecke muß ihn der Mensch
gestalten.
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Die
Fähigkeit, das Wort "Nein" auszusprechen,
ist der erste
Schritt zur Freiheit.
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