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Zitate
von Otto von Bismarck
* 01.04.1815 - † 13.07.1898
Gründer und 1. Kanzler des dt. Reiches
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Es
wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl,
während des Krieges und
nach der Jagd.
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Wenn
man sagt, dass man einer Sache grundsätzlich zustimmt,
so bedeutet es, dass man nicht die geringste Absicht hat,
sie in der Praxis durchzuführen.
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Verfallen
wir nicht in den Fehler, bei jedem
Andersmeinenden
entweder an seinem Verstand oder an seinem guten
Willen zu zweifeln.
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Je
weniger die Leute davon wissen,
wie Würste und Gesetze gemacht werden,
desto besser schlafen sie.
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Ein
bisschen Freundschaft ist
mir mehr wert
als die Bewunderung der ganzen Welt.
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Die
Politik ist keine
Wissenschaft,
wie viele der Herren Professoren sich einbilden,
sondern eine Kunst.
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Die
Freiheit ist ein Luxus,
den sich nicht jedermann gestatten kann.
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Jede
neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für
denjenigen,
der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.
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Wenn
irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender
Pakt geschlossen wird,
muss man sich sofort fragen, wer hier umgebracht werden soll.
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Mit
den Kindern muss man zart und
freundlich verkehren.
Das Familienleben ist das beste Band. Kinder sind
unsere besten Richter.
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An
Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf
die Probe gestellt werden;
geschieht das, so wirft man sie fort wie der Bauer die Pantoffeln und
läuft,
wie einem die Beine nach der Natur gewachsen
sind.
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Je
stärker wir sind, desto unwahrscheinlicher ist der Krieg.
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Gegen
die Regierung mit allen Mitteln zu kämpfen
ist ja ein Grundrecht und Sport eines jeden Deutschen.
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Ein
großer Staat regiert sich nicht nach Parteiansichten.
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Die
Bürokratie ist es, an der wir alle kranken.
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Die
Presse ist für mich Druckerschwärze auf Papier.
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Das
Vertrauen ist eine zarte Pflanze.
Ist es einmal zerstört,
so kommt es so bald nicht wieder.
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Es
wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl,
während des Krieges und nach der Jagd.
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Man sagt
wohl: Was ein Häkchen werden will, krümmt sich
beizeiten.
Was ein Mastbaum werden will, streckt sich früh.
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Politik
ist die Kunst des
Möglichen.
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Offenheit
verdient immer Anerkennung.
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Bei
schlechten Beamten helfen selbst die besten Gesetze nichts.
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Wer
einen ebenbürtigen Gegner überlebt,
wird entdecken, dass ihm etwas fehlt.
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