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Peter
Abälard
* 1079
- † 21.04.1142
französischer Theologe und Philosoph
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Die
Heilige Schrift ist ein Spiegel der Seele. Wer in ihr liest, der
weiß erst, was
Leben heißt, wer sie versteht, dem erwächst die
Frucht dieses Verständnisses.
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Bei
der
Krankheit des Wortemachens muß man besondere
Vorsichtsmaßregeln ergreifen, weil
es eine gefährliche, ansteckende Krankheit ist.
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Der
erste
Schlüssel zur Wahrheit liegt in häufigem und
unermüdlichen Fragen. Denn durch
Diskrimination gelangen wir zur Selbstbefragung, und durch die Frage
nach
unserem wirklichen Wesen gelangen wir zur Wahrheit.
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Wer
in
dieser Welt nicht mehr zu kämpfen braucht, der verliert die
Spannkraft und
verfällt schließlich den Lockungen des Fleisches.
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Eine
Regelung sollte sich nur mit dem Notwendigen befassen, aber nicht mit
dem
Erläßlichen.
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Einen
eingeschlagenen Nagel treibt ein neuer Nagel wieder heraus; so
verdrängt ein
neuer Gedanke den früheren, wenn der Geist sich anders
einstellt und die
Erinnerung an Früheres schwinden oder doch
zurücktreten läßt.
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Denn
nicht einem Menschen zu dienen,
ist schimpflich, sondern dem Laster.
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Man
muß
wissen, daß Stoff und Form immer miteinander verbunden
zugleich existieren, daß
die Vernunft des Geistes aber die Kraft hat, bald nur den Stoff
für sich, bald
nur die Form, bald beide verbunden zu betrachten.
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Damit
Kampf sei, muß es einen Feind geben, der widersteht, nicht
einen, der gänzlich
zugrunde geht.
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Winkte
Errettung nur dann, wenn frühere Sünden mich reuten,
dann versänke für mich
Hoffen auf Rettung ins Nichts. Was ich begangen, es lebt so stark in
freudiger
Süße, daß mich die Tiefe der Lust noch im
Erinnern umfängt.
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