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Peter
Abälard
* 1079
- † 21.04.1142
französischer Theologe und Philosoph
| Denn
dies
wird ja als der erste Schlüssel zur Weisheit bestimmt: das
beständige und
häufige Fragen. |
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Es
gibt
nichts Besseres als eine gut Frau, nichts Schlimmeres als eine
schlechte.
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Gegen
die Krankheit des Schreibens muß man
besondere Vorkehrungen treffen, denn sie ist eine gefährliche
und ansteckende
Krankheit.
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Reichtum
und Macht sind nur Gaben des blinden Glücks, das Gutsein
entspringt dem eigenen
Verdienst.
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| Ich
glaube, daß kein natürlicher fleischlicher
Genuß als Sünde anzusehen sei, und
daß nicht als Schuld zu rechnen ist, wenn man Genuß
in einem Zustand findet,
worin solcher notwendigerweise verspürt werden muß.
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Wir
mögen
die Strafe nicht, die gerecht ist, wohl aber die Handlung, die
ungerecht ist.
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Nicht
der
Erfolg der Tat unterliegt der Ahndung, sondern das Fühlen und
Wollen des
Täters; und ein billig denkender Richter wertet die Gesinnung,
nicht den
Vorgang.
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Durch Zweifeln kommen wir
nämlich zur
Untersuchung;
in der Untersuchung erfassen wir die Wahrheit.
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Wir
haben
nichts so wenig in der Hand, wie unseres Herzens Stimmung, wir
müssen ihm
gehorchen, statt daß wir ihm befehlen könnten.
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| Laster
ist also das, wodurch wir zum Sündigen bereit gemacht werden,
das heißt, wir
wären geneigt, in ein Tun oder Lassen einzuwilligen, das nicht
recht ist. |
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