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Zitate
von Peter Altenberg
* 09.03.1859 - † 08.01.1919
österreichischer Schriftsteller
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Wohin kämen wir, bitte, wenn wir immer nur Idealen
nachhängen würden? Zu den
Idealen!
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Der Geschlechtsakt ist ein atavistischer, historisch gänzlich
unzulänglicher,
roher, seelenloser und schwächlicher Vorgang.
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Aphorismen
sollen nicht ausgedachte Wahrheiten sein, sondern
momentane Erleuchtungen aus dem Unterbewußtsein.
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Wir wollen
die Kunst, dieses Exzeptionelle, dem Alltage vermählen.
Die Hand der Dame R. H. ist ein Kunstwerk Gottes. Oder das im
Volksgarten
spielende Kind R. O. Oder das Schreiten eines Alt-Aristokraten
über die Straße.
Der Reichtum des Daseins, nahe gerückt für die, deren
notwendige Geschäftigkeit
sie hindert, ihn zu erleben!
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Nichts
geht verloren von den Herzens-Kräften. Und das Winseln
eines ausgesperrten Hundes kann an das Ohr eines Musikers dringen, der
es in
eine Symphonie umwandelt: Treue und Sehnsucht.
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