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Petrus
Abaelardus
* 1079 - † 1142
war ein umstrittener und streitbarer französischer Philosoph
und bedeutender Vertreter der Frühscholastik.
Durch
Zweifeln kommen wir nämlich zur Untersuchung;
in der Untersuchung erfassen wir die Wahrheit. |
Wir haben
nichts so wenig in der Hand, wie unseres Herzens Stimmung,
wir müssen ihm gehorchen, statt daß wir ihm befehlen
könnten. |
Einen
eingeschlagenen Nagel treibt ein neuer Nagel wieder heraus;
so verdrängt ein neuer Gedanke den früheren,
wenn der Geist sich anders einstellt
und die Erinnerung an Früheres schwinden
oder doch zurücktreten läßt.
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Gegen die
Krankheit des Schreibens muß man besondere Vorkehrungen
treffen,
denn sie ist eine gefährliche und ansteckende Krankheit.
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Damit Kampf
sei, muss es einen Feind geben, der widersteht,
nicht einen, der gänzlich zugrunde geht.
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Denn dies
wird ja als der erste Schlüssel zur Weisheit bestimmt:
das beständige und häufige Fragen.
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Nicht der
Erfolg der Tat unterliegt der Ahndung,
sondern das Fühlen und Wollen des Täters;
und ein billig denkender Richter wertet die Gesinnung,
nicht den Vorgang. |
Wir
mögen die Strafe nicht, die gerecht ist,
wohl aber die Handlung, die ungerecht ist.
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Wer in
dieser Welt nicht mehr zu kämpfen braucht,
der verliert die Spannkraft
und verfällt schließlich den Lockungen des Fleisches.
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Es gibt
nichts Besseres als eine gute Frau,
nichts Schlimmeres als eine schlechte. |
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