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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate und Sprüche zum Thema
"Taufe"

Die Taufe hat nicht allein reinigende, sie hat auch erleuchtende Kraft.
Thomas von Aquin, ( 1224 - 1274)  ital. Theologe u. Philosoph

  

Es gibt Naturen, welche, sobald sie uns liebgewinnen, sichtlich eine Art Taufe oder Heiligung an uns vollziehen: sie zwingen uns zur Rechtschaffenheit, weil sie an uns glauben.
George Eliot, (1819 - 1880), eigentlich Mary Ann Evans, englische Schriftstellerin, gehört zu den ersten bedeutenden Vertretern des psychologisch-sozialen Romans in England


Die Erziehung in der Kindheit ist es, die einen Mohammedaner verhindert, sich taufen zu lassen; die Erziehung in der Kindheit ist es auch, die einen Christen verhindert, sich beschneiden zu lassen; die Vernunft des Erwachsenen ist es, die Taufe und Beschneidung gleichermaßen verachtet.
Denis Diderot, (1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Dramatiker, Kritiker und Lustspielautor

  

Mit der Erbsünde nach der Taufe verhält es sich ebenso wie mit einer Wunde, die zu heilen beginnt.
Es ist zwar in Wirklichkeit eine Wunde, aber eine, die heilt und fortlaufend den Vorgang der Heilung durchmacht, jedoch immer noch eitert und schmerzt.
Martin Luther, (1483 - 1546), deutscher Theologe und Reformator


Bedenke, daß du der Macht der Finsternis entrissen und in das Licht und das Reich Gottes aufgenommen bist. Durch das Sakrament der Taufe wurdest du ein Tempel des Heiligen Geistes.
Leo I., der Große, († 461), römischer Papst von 440 - 461

  

 Einer zeugt den Gedanken, der andere hebt ihn aus der Taufe, der dritte zeugt Kinder mit ihm,
der vierte besucht ihn am Sterbebette, und der fünfte begräbt ihn.
Georg Christoph Lichtenberg, (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Die unerträglichsten Heuchler sind die,
die jedes Vergnügen, das ihnen geboren wird,
von der Pflicht zur Taufe tragen lassen.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Quelle : »Aphorismen«, 1911

  

Wir bringen ein Kind zur Taufe. Gott gebe, dass es bald laufe.
Wir wünschen, dass es gedeihe und nicht zu oft schreie.
Volkstümlich 


Im weichen Grase schläft die Natter;
Mit Stürmen droht das Morgenroth,
Und heimlich grinsend als Gevatter
Bei jeder Taufe steht der Tod.
Henriette Herzfelder, (1865 - 1927), österreichische Journalistin, verfaßte Artikel über Frauen- und Jugendprobleme
Quelle : »Abfälle«, Gedichte, 1883

  

Neue Zeiten, dummes Ding,
erst die Taufe, dann der Ring.
Sorbisches Sprichwort

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