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Zitate
und Sprüche zum Thema
"Tugend"
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Wenn ihr das
Angenehme verachtet und das weiche Bett und von de Weichlichen euch
nicht weit genug betten könnt: da ist der Ursprung unserer
Tugend. Gelobt sei, was hart macht.
Friedrich
Wilhelm Nietzsche, (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist,
Lyriker und Schriftsteller
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Jede höhere
Stufe der Weisheit und Tugend, die er erstiegen hat, erhöhet
seine Glückseligkeit; sowie Weisheit und Tugend allezeit das
richtige Maß, sowohl des öffentlichen als der
Privatglückseligkeit unter den Menschen gewesen.
Christoph
Martin Wieland, (1733 - 1813), deutscher Schriftsteller, Erzieher des
Prinzen Karl August
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Das, was die Leute
Tugend nennen, ist meistens nichts anderes als ein Gespenst,
erschafft
aus unseren Leidenschaften, welchem wir einen ehrbaren Namen geben,
damit wir ungestraft tun können was wir wollen.
François
VI. Duc de La Rochefoucauld, (1613 - 1680), französischer
Offizier, Diplomat und Schriftsteller
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Die
erste und letzte Aufgabe eines jeden Menschen ist Sittlichkeit, Tugend.
Es ist ganz gleich, welchen Beruf der Mensch erwählt, welcher
Partei er angehört, welchen Glauben er besitzt, nichts wird
ihm
von der allgemeinen Notwendigkeit, gut, gerecht und fromm zu sein, frei
machen.
Immanuel
Kant, (1724 - 1804), deutscher Philosoph
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Für die
Übung in der Tugend braucht es keine Übungen; die
Übungen sind das Leben.
Leo
(Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi, (1828 - 1910), russischer
Erzähler und Romanautor
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Tugend ist nichts
anderes als vollendete, zur Vollkommenheit gebrachte Natur.
Marcus
Tullius Cicero, (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und
Staatsmann
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Eine
ungeprüfte und ununtersuchte Tugend ist keine Tugend.
Origines,
(185 - 254), genannt Adamantios »der
Stählerne«, griechischer Kirchenlehrer und Philosoph
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Tugenden
sind zu jeder Zeit selten, Mängel gemein.
Johann
Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik,
Naturwissenschaftler und Staatsmann
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Unbefangenheit,
Geradheit, Bescheidenheit sind auch göttliche Tugenden.
Marie
Freifrau von Ebner-Eschenbach, (1830 - 1916), österreichische
Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Quelle : »Aphorismen«, 1911
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Der
Anfang der Tugend gehört der Natur an, der Fortschritt dem
Erlernen, die Anwendung der Übung, die Vollendung allen; wenn
aber
eins von diesen fehlt, wird die Tugend nur eine unvollkommene sein.
Denn die Natur ohne Lernen ist blind, unentwickelt; Lernen ohne Natur
mangelhaft, Übung ohne beides unvollkommen.
Plutarch
von Chäronea, (etwa 50 - 120), griechischer Philosoph,
Historiker und Konsul von Griechenland
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