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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate und Sprüche zum Thema
"Tugend"

Das ist ja der ewige Lauf der Welt,
Daß ihr zu bekritteln die Tugend gefällt.
Peter von Bohlen, (1796 - 1840), deutscher Orientalist und Dichter
Quelle : »Bhartriharis Sprüche«, 1835

 
Hat einmal ein Mann alle männliche Tugenden:
so verschönert ihn eine kleine weibliche, z. B. Reinlichkeit,
unendlich in weiblichen Augen; und so umgekehrt mit Weib.
Jean Paul, (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge
 
Man muß den Menschen Tugenden einreden,
um sie durch Eigenschaften zu bessern, die sie nicht besitzen.
Emanuel Wertheimer, (1846 - 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft
 
Wir leiten aus unseren Schwächen und Irrtümern das Recht der Eitelkeit ab.
Wagen wir es einzugestehen: die Vernunft schafft Philosophen,
der Ruhm Helden und einzig und allein die Tugend Weise.
Luc de Clapiers Vauvenargues, (1715 - 1747), Marquis de, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
 
Nichts leidet weniger Übertreibung als die Tugend.
Friedrich Maximilian von Klinger, (1752 - 1831), deutscher Dramatiker, zuletzt russischer General, gab der Geniezeit seinen Namen
 
Je tugendhafter jemand ist, desto angenehmer
und leutseliger wird er im Umgange sein.
Ewald Christian von Kleist, (1715 - 1759), deutscher Dichter und Epiker
 
Es gibt Tugenden, die aus Übertreibung Verbrechen wurden.
Alexandre (fils, Sohn, der Jüngere) Dumas, (1824 - 1895), französischer Schriftsteller
 
Soweit die Geschichte reicht, sehen wir Tugend und Laster in wunderlicher Vermischung, die wie ein Vergleich aussieht: beide überall mit gewissen äußerlichen Formen der Lebensart, der Gesetzgebung und der Religion gleich unzertrennlich verknüpft; nirgends Tugend in eigener Gestalt.
Friedrich Heinrich Jacobi, (1743 - 1819), deutscher Philosoph und Schriftsteller
 
Wenn man die Tugenden als ein Gut beachtet, das man uns nicht rauben kann, so verachtet man die nichtigen Pläne der Neider und die Verleumdungen.
Friedrich II., der Große, (1712 - 1786), preußischer König, genannt »Der alte Fritz«
Quelle : An die Marquise de Chatelet, am 8. März 1739

 
Eines Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr.
Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
Quelle : »Maria Stuart«, 1800

 
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