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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

Zitate und Sprüche zum Thema
"Würde"

Würde ist eine körperliche Kunst, erfunden um die Mängel des Geistes zu verbergen.
François VI. Duc de La Rochefoucauld, (1613 - 1680), französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller
 
Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin,
dass der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre. 
Immanuel Kant, (1724 - 1804), deutscher Philosoph
 
Lasst uns den Umgang mit Tieren pflegen, Freunde, damit wir unsere unsterbliche Seele nicht verlieren. Zu den Tieren dürfen wir freundlich und menschlich sein, ohne uns unserer bürgerlichen Würde zu begeben. Vor dem Tier können wir uns nur schämen; denn das Tier ist besser als wir, wozu ja allerdings meistens nicht viel gehört.   
Victor Auburtin, (1870 - 1928), deutscher Schriftsteller

Die Würde der Kunst, die Wirkung des persönlichen Glaubens an künstlerische Ideale, das Streben zu ihrer Verwirklichung und schließlich der Geist über dem Ganzen, der Stil - das muß gehoben und gefördert, nicht aber verstoßen oder vernachlässigt werden.
Ludwig Hartmann, ( 836  - 1910 ), deutscher Musiker, Komponist und Kunstschriftsteller
 
Nicht im Raume darf ich meine Würde suchen,
sondern in der Ordnung meiner Gedanken.
Blaise Pascal, (1623 - 1662), französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung
 
Die Würde verschleißt sich an dem übergroßen Dünkel.
Sir Philip Sidney, (1554 - 1586), englischer Schriftsteller
 
Menschenwürde wägt ab, was der Menschheit und dem Individuum dient und schont beide.
© Raymond Walden, (*1945), Kosmopolit, Pazifist und Autor
Quelle : »Sentenzen von Freiheit«, Angelika Lenz Verlag, 2005

 
Überall, wo man in den reizenden Gefilden herumgeht, und es sind der Wanderwege unzählige, einer lieblicher als der andere, zieht die Würde des Waldes den Blick an sich, und die Gegend, deren Anmut man vielleicht auch anderwärts anträte, erhält durch diese Würde erst ihre Erhabenheit... Mit der edlen Waldluft ist es ein gesundheitsfreundliches Ding, wie man nur immer eines zu finden vermag.
Adalbert Stifter, (1805 - 1868 ), österreichischer Erzähler, Romanschriftsteller, Novellist und Maler

Die Würde muß es sich gefallen lassen,
daß sie manchmal am Bart gezupft wird.
Kurt Tucholsky, (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel, deutscher Schriftsteller und Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift »Die Schaubühne«
 
Der edle Mensch ist würdevoll, ohne überheblich zu sein;
der niedrig Gesinnte ist überheblich, ohne würdevoll zu sein.
Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph
 
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