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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

 

 Zitate und Sprüche zum Thema
"Wunsch"

Unsere Wünsche nehmen mehr Platz ein als unsere Bedürfnisse.
Emanuel Wertheimer, (1846 - 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft
 
Es gibt keine Unzufriedenheit, wenn du deine Wünsche zügelst
und sie nicht der Erfüllung davongaloppieren läßt.
© Helga Schäferling, (*1957), deutsche Sozialpädagogin
 
Was die Besten und nur die Besten unter den Zeitgenossen wünschen,
das geschieht zwar auch, aber spät; denn da die Besten ihrer Zeit vorauseilen,
so werden ihre Wünsche und Bedürfnisse erst die der Nachwelt.
Doch was die Menge wünscht, geschieht bald.
Ludwig Börne, (1786 - 1837), deutscher Publizist, eigentlich Löb Baruch
 
Was ich wünschte von manchem Jahr,
Hat das Leben mir nicht beschert;
Aber es hat mich dafür gelehrt,
Daß mein Wunsch ein törichter war.
Emanuel Geibel, (1815 - 1884), deutscher Lyriker und Dramatiker
 
In jedem Wunsch schlummert die Enttäuschung seiner Erfüllung.
Nikolaus von Kues, (1401 - 1464), auch Nikolaus Krebs von Kues, Nikolaus von Kues, Nicolaus Cusanus, Nikolaus Chrypfs von Kues, deutscher Gelehrter, Philosoph und Theologe
 
Gewisse Wünsche darf man vor jedem aussprechen,
nur nicht vor dem, der sie erfüllen könnte.
Otto Weiss, (1849 - 1915), deutscher Aphoristiker und Schriftsteller
Quelle : »So seid Ihr!«, Stuttgart und Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt, 1909

 
Man sollte immer mehr wünschen, als man erzielen kann.
© Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist,
M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

 
Der erfüllte Wunsch macht gleich einem neuen Platz:
jener ist ein erkannter, dieser noch ein unerkannter Irrtum.
Arthur Schopenhauer, (1788 - 1860), deutscher Philosoph
Quelle : »Die Welt als Wille und Vorstellung«, 1819

 
Ich denke, wünschen hilft.
Rahel Antonie Friederike Varnhagen von Ense, (1771 - 1833), Berliner Salondame des vorigen Jahrhunderts, auch Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Juden und der Frauen
 
Was scheuen, was begehren wir vernünftiglich?
Wo ist der feste Schritt, der uns, gethan,
und wo der Wunsch, der uns, erfüllt, nicht reute?
Juvenal, (58 - 140), eigentlich Decimus Iunius Iuvenalis, römischer Satiriker und Sittenrichter
Quelle : »Satiren«, um 100


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