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Aphorismen
von Emil Baschnonga
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15.04.1941
Schweizer
Schriftsteller und Aphoristiker
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Der Mensch ist eine
limitierte Ausgabe,
die sich in der Beschränkung vermehrt.
© Emil
Baschnonga,
(* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Wenn jedes Rad, das
sich dreht,
die Welt weiter brächte –
drehte sich keines.
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Eine
versäumte Gelegenheit wiederholt sich täglich.
Aber
nächtlich liegt sie schwer auf.
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Das Laster ist ein
Klebstoff,
der alles außer der Tugend bindet.
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Wie kann jemand Herr
sein,
der sich selbst nicht in Dienst nimmt!
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Gewisse Autoren sind
so sehr von sich eingenommen, daß sie glauben,
mit
bloßem Zeigefinger der Ewigkeit eine Leuchtspur zu
hinterlassen.
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Wer selbstsicher
auftritt,
ist nicht auf Selbstlob angewiesen.
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Der Volksmund
bewährt sich,
weil er sich immer wieder bewahrheitet.
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Der echte Feldherr
zieht zuvorderst in den Kampf.
Der Politiker ersucht um Dispens.
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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Auf der
Karriereleiter, ob in der Politik oder im Geschäft,
erklettern
viele die höchste Stufe ihrer Dummheit.
© Emil
Baschnonga, (* 1941), Schweizer Schriftsteller und Aphoristiker
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