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Jakob
Michael Reinhold Lenz
* 12.01.1751 - † 24.05.1792
deutscher Schriftsteller
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Die
Realität ist der größte
Streß-Faktor für alle, die mit ihr in
Berührung kommen. Größenwahn bewirkt,
daß ich mich selbst viel besser akzeptieren kann.
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Liebe hat
ihre eigene Sphäre, ihre eigenen Zwecke, ihre eigenen
Pflichten, die von denen der Ehe himmelweit unterschieden sind.
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Aus Ihren Augen lacht die Freude,
Auf Ihren Lippen blüht die Lust,
Und unterm Amazonenkleide
Hebt Mut und Stolz und Drang die Brust:
Doch unter Locken, welche fliegen
Um Ihrer Schultern Elfenbein,
Verrät ein Seitenblick beim Siegen
Den schönen Wunsch besiegt zu sein.
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An die Sonne
Seele der Welt, unermüdete Sonne!
Mutter der Liebe, der Freuden, des Weins!
Ach ohne dich erstarret die Erde
Und die Geschöpfe in Traurigkeit.
Und wie kann ich von deinem Einfluß
Hier allein beseelt und beseligt
Ach wie kann ich den Rücken dir wenden?
Wärme, Milde! Mein Vaterland
Mit deinem süßesten Strahl, nur laß mich,
Ach ich flehe, hier dir näher,
Nah wie der Adler dir bleiben.
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Urania
Du kennst mich nicht,
Wirst nie mich kennen
Wirst nie mich nennen
Mit Flammen im Gesicht.
Ich kenne dich
Und kann dich missen –
Ach mein Gewissen
Was peinigest du mich?
Dich missen? Nein,
Für mich geboren –
Für mich verloren?
Bei Gott es kann nicht sein.
Sei hoch dein Freund
Und groß und teuer –
Doch ist er treuer
Als dieser, der hier weint?
Und dir mißfällt – –
O Nachtgedanken!!
Kenn ihn, den Kranken,
Sein Herz ist eine Welt.
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