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Zitate
von Jeremias Gotthelf
* 04.10.1797 - † 22.10.1854
Schweizer Pfarrer und Schriftsteller
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Man
möge das bedenken, dass man andere ertragen soll,
wie man selbst ertragen zu werden wünscht.
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Wenn
Ärger im Menschen ist, so macht er selten das Klügste,
sondern gewöhnlich das Dümmste.
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Es
ist mit der Liebe auch wie mit anderen
Pflanzen:
wer Liebe ernten will, muss Liebe pflanzen.
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Es
ist, ihr möget wollen oder nicht, das Haus der Spiegel eurer
selbst.
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Der
Teufel ist ein Schelm, und
wenn er auch umhergeht wie ein brüllender Löwe,
so schleicht er noch viel mehr herum in Gestalt von flüchtigen
Gedanken, luftigen Nebeln gleich.
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Der
Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.
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Ein
einziger Blick, aus dem Liebe spricht, gibt der Seele Kraft.
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Das
Glück liegt nicht in den
Dingen, sondern in der Art und Weise,
wie sie zu unsern Augen, zu unserm Herzen stimmen.
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Es ist schön, mit den kleinen Dingen glücklich zu sein!
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Ein
freundlich Wort findet immer guten Boden.
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An
unbeschränkter Freiheit gehen die Menschen nicht
dutzendweise, sondern zu Tausenden zugrunde.
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Dankbarkeit
kommt da niemals, wo man alle Tage Wohltaten vorhält.
Sie ist eine gar wunderliche Pflanze; sobald man ihren Wachstum
erzwingen will, verdorrt sie.
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Freude
und Angst sind
Vergrößerungsgläser.
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Schwerer
Anfang ist zumeist zehnmal heilsamer als leichter Anfang.
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