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"Die Freiheit der Meinung setzt voraus,
dass man eine hat.
"

(Heinrich Heine)

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Aphorismen von Klaus Zankl
* 04.12.1964
deutscher Aphoristiker

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Zum Glück nimmt der einem entgegengebrachte Respekt im Alter immer weiter zu. Man braucht dann die Leute nicht mehr so oft anzuschreien, um seinen Anspruch auf Wertschätzung zu dokumentieren.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Das eine oder andere wird dir der Mensch verzeihen, aber eines nie: Wenn du ihn verlässt, und das, obwohl er selbst nicht anders handeln würde!

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Treffen sich zwei Menschen, halten sie einander für Ärsche. Was sie nicht wissen: 

Recht haben beide.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Das Glück ist nicht nur von äußeren Faktoren abhängig. Vielmehr spielen auch biochemische Prozesse im Gehirn eine wichtige Rolle. Arbeiten sie anlagebedingt unregelmäßig oder gestört, ist kein Glück zu erreichen, so sehr man sich auch anstrengt.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Der Mensch ist so beschaffen, dass sein Handeln und Wirken zukunftsorientiert zu nennen sei. Daher darfst du ihm alles nehmen, aber nicht den Glauben und die Hoffnung, dass alles besser werde.
© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Das wunderliche Verhalten wird zumeist als Dummheit gedeutet, im Wahne, man selbst sei von ihr nicht betroffen.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Die Redewendung 'Man sieht sich' ist wohl die eleganteste Form,
dem anderen mitzuteilen, er sei einem gleich.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Es ist immer dasselbe: Wer denken kann, schafft das Abitur nicht.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Nie höre ich dümmeres Zeug, als bei der Beurteilung und Charakterisierung eines anderen.
© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

All das, von dem der Mensch glaubt, er könne es nicht erreichen, wird von ihm verneint.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Sage ich, ich sei klug, hält man mich für eitel, arrogant und versnobt.
Sage ich, ich sei dumm, so glaubt es jeder.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Der Mensch kritisiert meist das, was er selbst nicht besser kann.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

 Es gibt etwas, was in Deutschland traditionell seit jeher maßlos überbewertet wird: Die Arbeit nämlich.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Überraschenderweise stören sich nur wenige Dummköpfe an ihrer Dummheit.
© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Es gibt für jede Widrigkeit jemanden, der sie gut findet.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Wer in den Krieg  zieht und gute Waffen schmieden kann, der ist gut beraten. Wer aber die meisten Panzer bauen kann, der gewinnt ihn.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Der Freitod wird meistens als „Selbstmord“ bezeichnet. Diesen Begriff konnte ich nie teilen, da der „Mord“ stets ein niederes Motiv zur Basis hat und nicht die Verzweiflung, den  Schmerz oder das Elendsein.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Haut der eine Normalmensch dem anderen Normalmenschen ordentlich aufs Maul und beobachtet dies ein dritter Normalmensch, so fragt sich dieser dritte Normalmensch nicht, was das wohl sollte. Bekommt aber auch er ein paar aufs Maul, dann fragt er sich, was das wohl sollte.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Es gibt nur sehr wenige Menschen, die unabhängig von Lob und Tadel sind. Man nennt sie Individualisten.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Der Alkohol ist nicht nur ein gefährliches Suchtmittel, er kann auch bei der Arbeit  an ungefährlichen Maschinen - und dazu mag die Schreibmaschine ja gehören - inspirierend wirken und zum Beispiel die Erstellung von Aphorismen begünstigen.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Der Mensch glaubt, erkennen zu können. Aber schon den Umstand, dass er nicht wirklich erkennen kann, erkennt er nicht.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Es gibt wohl kaum ein Thema, das dem Menschen wichtiger wäre, als das der eigenen Klugheit, in welcher subtilen Form auch immer.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Der Normalmensch ist, wie es ihm sein angeborenes Wesen vorgibt. Ich bin, wie ich will.
© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Die Abstraktion ist die Fähigkeit, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen.
Was aber ist wesentlich oder unwesentlich?

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

Die mutigsten Männer der Weltgeschichte sind die ängstlichsten zugleich gewesen. Nur wer Angst hat und sie überwindet, ist mutig. Die Heldentat als solche, die völlig angstfrei ausgeführt wurde, ist kaum eine Notiz wert.

© Klaus Zankl, (*1964), deutscher Aphoristiker

 

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