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Lothar
Peppel
* 1964
deutscher Textdichter
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Trösten
heißt, aus einem Elefanten eine Mücke machen.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher Textdichter
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Man sagt zwar, das
Herz sei in Liebe entflammt,
doch oft liegt der Brandherd viel tiefer.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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Wenn der
Winter am kältesten,
ist der Grund für einen
Scheiterhaufen schnell gefunden.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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Die
optimale Staatsform ist wohl erst gefunden,
wenn käufliche
Politiker zu Ladenhütern werden.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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Es sind
die Schwärme von Eintagsfliegen,
die den Pophimmel verdunkeln.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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Achtung!
Wahlplakatte nicht abhängen.
Sie können noch als
Fahndungshilfe dienen.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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Schlachtfest:
Beim ersten Hahnenschrei war das Huhn aus den Federn.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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Egal wie
oft die Macht auch wechselt:
die Ohnmacht bleibt immer bei den selben.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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Der Preis der
Globalisierung:
Selbst die Hungertücher werden in Fernost
gewebt.
© Lothar
Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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Erstaunlich,
wie schnell die Impfmüdigkeit verfliegt,
wenn es sich um
Finanzspritzen handelt.
© Lothar Peppel, (*1964), deutscher
Textdichter
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